HPU und KPU – wenn Entgiftung, Nährstoffe und Nervensystem aus dem Gleichgewicht geraten
Was sind HPU und KPU?
HPU (Hämopyrrollaktamurie) und KPU (Kryptopyrrolurie) sind Stoffwechselbesonderheiten, bei denen es zu einem vermehrten Verlust wichtiger Mikronährstoffe kommt – insbesondere Vitamin B6, Zink, Mangan und teilweise Biotin.
Die Folgen zeigen sich oft schleichend und werden lange nicht erkannt.
Typische Symptome bei HPU / KPU
Viele Betroffene berichten über eine Kombination aus:
chronischer Erschöpfung und Stressintoleranz
Konzentrationsproblemen, innerer Unruhe
Verdauungsbeschwerden, Blähungen
Nahrungsmittelunverträglichkeiten
hormonellen Dysbalancen
erhöhter Sensibilität gegenüber Umweltreizen
Schwierigkeiten mit Entgiftung und Stressverarbeitung
HPU/KPU ist keine klassische Erkrankung, sondern eine funktionelle Stoffwechselbelastung, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.
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Warum HPU und KPU häufig übersehen werden
Standard-Laborwerte sind oft unauffällig. Die Beschwerden sind unspezifisch und werden nicht selten psychisch oder stressbedingt eingeordnet. In Deutschland gibt es die Erkrankung offiziell nicht, welche z.B. u.a. in Holland als Erkrankung anerkannt ist. Eine gezielte Diagnostik ist daher entscheidend.
Diagnostik: Zusammenarbeit ausschließlich mit dem KEAC Labor
Die HPU/KPU-Diagnostik erfolgt bei mir ausschließlich in Zusammenarbeit mit dem KEAC Labor.
Warum?
Spezialisierung auf HPU/KPU seit vielen Jahren
standardisierte, validierte Testverfahren
hohe Qualität und Vergleichbarkeit der Ergebnisse
Nur so ist eine verlässliche und aussagekräftige Diagnostik möglich.
Ganzheitlicher Ansatz statt pauschaler Supplementierung
HPU/KPU bedeutet nicht, einfach wahllos Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.
Entscheidend sind:
individuelle Ausprägung
Darmfunktion und Resorption
Leber- und Entgiftungskapazität
Stress- und Nervensystem
bestehende Unverträglichkeiten
Eine begleitete, schrittweise Vorgehensweise ist hier essenziell.
Meine Erfahrung fließt mit ein
Ich arbeite seit über 10 Jahren schwerpunktmäßig mit HPU/KPU.
Zusätzlich beruht meine Arbeit auch auf eigener Erfahrung, da ich selbst erst in 2012 durch einen Zufall erfuhr, dass ich selbst von KPU betroffen war!
Dieses Wissen aus Praxis und persönlichem Erleben ermöglicht eine besonders differenzierte und realistische Herangehensweise.
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HPU und KPU ganzheitlich begleiten
Eine HPU/KPU-Begleitung kann helfen:
den Körper gezielt zu entlasten
Mikronährstoffe sinnvoll aufzubauen
den Darm zu stabilisieren
Stress- und Entgiftungsprozesse zu regulieren
Ziel ist keine schnelle Optimierung, sondern eine nachhaltige Stabilisierung des Systems.
KPU, Darm, Histamin & Erschöpfung – wenn das System aus dem Takt gerät
Viele Menschen mit KPU berichten über Symptome wie:
Blähbauch, Durchfälle oder wechselnden Stuhl
Reaktionen auf histaminreiche oder „eigentlich gesunde“ Lebensmittel
diffuse Entzündungszeichen im Darm
zunehmende Nahrungsmittelunverträglichkeiten
Häufig liegt keine klassische Histaminintoleranz, sondern eine funktionelle Überlastung vor:
Enzyme arbeiten nicht ausreichend, der Darm ist durchlässiger, Entgiftung und Abbauprozesse geraten ins Stocken.
KPU und chronische Erschöpfung
Ein weiteres zentrales Thema bei KPU ist anhaltende Erschöpfung.
Durch den Verlust von B6 und Zink sind unter anderem betroffen:
Energieproduktion in den Mitochondrien
Stressverarbeitung (Cortisolregulation)
Schlafqualität
Reizverarbeitung des Nervensystems
Die Folge ist oft ein Zustand von dauerhafter Überforderung, selbst bei scheinbar „normalem“ Alltag.
Herzrhythmusstörungen als mögliche Begleiterscheinung
Weniger bekannt, aber klinisch relevant:
Bei KPU können auch Herzrhythmusstörungen auftreten, etwa in Form von:
Herzstolpern
innerer Unruhe
vegetativen Dysregulationen
Diese entstehen häufig nicht primär am Herzen, sondern im Zusammenspiel von:
Mikronährstoffmangel
Nervensystem
Stressachsen
Histamin- und Entgiftungsbelastung
Eine isolierte Betrachtung greift hier meist zu kurz.
Zusammenfassung
KPU betrifft selten nur ein Symptom.
Darm, Histamin, Erschöpfung und Herzrhythmus sind oft verschiedene Ausdrucksformen desselben Ungleichgewichts.
Eine ganzheitliche Betrachtung schafft Verständnis –
eine individuelle Begleitung schafft Stabilität.
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