Erzählen Sie mir Ihre Geschichte zu Allergie und Unverträglichkeit

Allergien können körperliche Ursachen als auch psychosomatischen Ursprungs sein und u.a. auch durch Stress ausgelöst werden, der nicht abgebaut werden konnte. Professionelle ganzheitliche Hilfe erhalten Sie in meiner Praxis. Schreiben Sie mir Ihre Geschichte: info@sandraoettel.de

Im Falle einer Unverträglichkeit kommt es im Körper auch zu einer unerbetenen Reaktion auf einen von Außen dem Körper zugeführten Stoff, wie z.B. ein Lebensmittel. Im Gegensatz zu einer Allergie soll eine Unverträglichkeit nicht durch die vom Immunsystem produzierten Antikörper ausgelöst werden. Bei dieser wissenschaftlichen These besteht für den Körper das Problem darin, dass der Körper bestimmte Stoffe nicht oder nur schwer verarbeiten kann. Der Grund darin kann ein Enzymmangel sein oder weil Nahrungsbestandteile schwer verdaulich sind. Beispielsweise wird eine Laktoseintoleranz verursacht, wenn im Darm nicht die notwendigen Enzyme zur Verarbeitung von Milchzucker produziert werden. Beispielsweise als schwer verdaulich wird in vielen amerikanischen Studien das Gluten eingestuft: Die Lebensmitteltechnologie nutzt unter anderem das allgemein bekannte Gluten als Hilfsstoff in den Fabriken, welches in Folge in zu großen Mengen über die Nahrung in den menschlichen Körper kommt. Gluten steht im Verdacht in bestimmten Konstellationen Depressionen!!!! zu verursachen, die man hierzulande schon als Volkskrankheit bezeichnen könnte (Zitat Dr. med. Dietrich Klinghardt, ART).

Bei einer Unverträglichkeit spielt die Produktion von Antikörpern keine Rolle.

Daher kann die Unverträglichkeit auftreten, wenn der Mensch etwas zum ersten Mal genießt. Vielmehr wird beobachtet, dass die Menge des zugeführten Stoffes von großer Entscheidung ist: Während kleine Mengen vom Körper zumeist toleriert werden, machen größere Mengen körperliche Symptome. Das unterscheidet die Allergie von der Unverträglichkeit. Denn bei einer Allergie können selbst kleinste Mengen eine lebensbedrohliche Reaktion auslösen!

Allgemein könnte jeder dem Körper zugeführte Stoff eine Allergie oder eine Unverträglichkeit auslösen. Erfahrungsgemäß weiß man aus der Medizin, dass für die meisten schweren Lebensmittelallergien nur ganz wenige Stoffe verantwortlich sind: Zum Beispiel Eier, Milch, Fisch, Schalentiere, Nüsse, Erdnüsse, Sojabohnen und insbesondere Weizen. Symptome einer Unverträglichkeit sind meist nicht so heftig wie bei einer schweren allergischen Reaktion. Zu den Symptomen der Unverträglichkeit zählen auch Migräne, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe, Völlegefühl, Hautausschlag, Müdigkeit oder allgemeines Unwohlsein. Meiden Sie diese Lebensmittel und beobachten Sie sich oder führen bei mir in der Praxis einen Bluttest durch.

Die am meisten auftretenden Unverträglichkeiten, welche auf das Gewicht des Menschen Einfluss haben, sind die Gluten-/ Gliadinunverträglichkeit, die Fructose- und die Lactoseintoleranz und die Histaminintoleranz. Der Hilfsstoff Gluten zum Beispiel ist nicht nur ein Bindemittel in vielen Getreidesorten. Im Weizen finden wir von Gluten am meisten, leider findet man es auch in Roggen, Dinkel, Hafer, Kamut®, Gerste, Emmer und Einkorn. Durch das Gluten hält der Teig bei der Zubereitung von Speisen zusammen und auch bei der industriellen Verarbeitung von Speisen hilft das Gluten. So ist es auch in vielen eigentlich „nicht-gluten-haltigen-Lebensmitteln“ enthalten. Leider kann Gluten unser Körper nicht richtig verwerten. In Folge kann es zu einer Unverträglichkeit kommen, die sich über die Zeit zu einer entzündlichen Darmerkrankung und sogar zur Zöliakie (eine chronische Erkrankung des Dünndarms) ausweiten kann. Der Beginn der Symptomatik erklärt sich die Medizin so, dass der Gluten-Kleber nicht vollständig in Aminosäuren zerlegt wird und entsprechende Proteinbruchstücke im Darm verbleiben. Diese Proteinbruchstücke verkleben die Darmschleimhautzellen.

Eine gesunde Darmflora pflegt die Darmzellen, welche die Schleimhaut bilden, hält sie so fest untereinander verbunden. Die einzelnen Darmzellen sind sozusagen reißverschlussartig miteinander verbunden, was die Medizin „tight junctions“ nennt. Über den Darmzellen befindet sich eine Schleimschicht. Diese beschützt die Schleimhaut und ist gleichzeitig der Heimatort der bakteriellen Darmflora. Die Darmbakterien produzieren die Buttersäure (Gaba), welche wiederum die Darmzellen ernähren. Diese erinnern die Zellen immer wieder daran, neuen Schutz-Schleim zu produzieren. Die Darmflora und ihre Bakterien produzieren in geringen Mengen für den körperlichen Stoffwechsel wichtige Vitamine wie das Vitamin K, Vitamin H (auch als Biotin, oder B7 bekannt). Vitamin K dient der Blutgerinnung und dem Knochenaufbau, hilft bei der Aufnahme des Vitamin D. Auch Folsäure und Vitamin B 12 wird von der Darmflora synthetisiert. Hat ein Mensch keine gesunde Darmflora, herrscht natürlich ein Mangel an all diesen Vitaminen, die einen immense Auswirkung auf unseren Stoffwechsel und unsere Gemütszustände haben. Mehr dazu hier: http://www.aerztezeitung.at/fileadmin/PDF/2016_Verlinkungen/State_Diagnostik_Mangelerscheinunbgen.pdf

Wenn die Darmflora nicht intakt ist, gibt es für die Darmzellen keine Buttersäure und die Darmzellen leiden an Unterernährung. Hierdurch öffnen sich die Schleimhäute (Tight junctions), welche die Zellen verbinden. Die Darmschleimhaut weist Löcher auf und so gelangen Stoffe in tiefere Schleimhautschichten. Können die Darmschleimhautzellen nicht mehr richtig aneinanderhaften, klaffen diese auseinander. So wird die Schleimhaut für bakterielle Toxine, Schadstoffe und Allergene durchlässig und die Medizin spricht von einem „Leaky Gut Syndrom“. Mehr dazu: https://www.dzg-online.de/das-krankheitsbild.364.0.html

In Folge kann durch ein Leaky Gut Syndrom schon während der Essensaufnahme heftige Reaktionen auf diverse Nahrungsmittel entstehen, typisch sind Bauschmerzen um den Nabel herum, aber auch Rückenschmerzen können durch das Darmleiden entstehen!

Im Laufe der Zeit kann z.B. ein Mensch der Lebensmittelallergien hat entweder unter Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust leiden.

Was sind Allergien?
Allergie erklärt aus medizinischer Sicht

Allergie ist eine überempfindliche Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe (z.B. Hausstaub, Blütenpollen, Nahrungsmittel). Wissenschaftler sind der Meinung, dass Allergien hauptsächlich durch das Immunsystem ausgelöst werden. Nach aktueller medizin-wissenschaftlicher Meinung wird z.B. eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Lebensmittel durch ein darin enthaltenes Protein verursacht. Das Protein wird durch das Immunsystem als feindlich gesinnt identifiziert. Kommt genau dieses Protein in den Körper, wird das Immunsystem Wächter, sogenannte „Antikörper“ produzieren, um den Eindringling, so er denn nochmal kommen möge, zu eliminieren. Nimmt der Mensch zu einem späteren Zeitpunkt genau dieses Protein wiederholt in sich auf, können diese Antikörper die Freisetzung von Histamin und auch anderen chemischen Substanzen auslösen. Trotz unserer fortschrittlichen Medizin kann sich die Wissenschaft nicht genau die Ursache erklären, warum manche Menschen auf bestimmte Proteine mit der Produktion von Antikörpern und der folgenden Freisetzung von Histamin reagieren – was in Folge typisch allergische Symptome wie z.B. Nesselsucht (Urtikaria), Ekzeme, rote Augen, unklare Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Sodbrennen oder juckende Haut verursacht.