Was sind Allergien?
Allergie erklärt aus medizinischer Sicht

Allergie ist eine überempfindliche Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe (z.B. Hausstaub, Blütenpollen, Nahrungsmittel). Wissenschaftler sind der Meinung, dass Allergien hauptsächlich durch das Immunsystem ausgelöst werden. Nach aktueller medizin-wissenschaftlicher Meinung wird z.B. eine allergische Reaktion auf ein bestimmtes Lebensmittel durch ein darin enthaltenes Protein verursacht. Das Protein wird durch das Immunsystem als feindlich gesinnt identifiziert. Kommt genau dieses Protein in den Körper, wird das Immunsystem Wächter, sogenannte „Antikörper“ produzieren, um den Eindringling, so er denn nochmal kommen möge, zu eliminieren. Nimmt der Mensch zu einem späteren Zeitpunkt genau dieses Protein wiederholt in sich auf, können diese Antikörper die Freisetzung von Histamin und auch anderen chemischen Substanzen auslösen. Trotz unserer fortschrittlichen Medizin kann sich die Wissenschaft nicht genau die Ursache erklären, warum manche Menschen auf bestimmte Proteine mit der Produktion von Antikörpern und der folgenden Freisetzung von Histamin reagieren – was in Folge typisch allergische Symptome wie z.B. Nesselsucht (Urtikaria), Ekzeme, rote Augen, unklare Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Sodbrennen oder juckende Haut verursacht. Im folgenden Text erfahren Sie mein Angebot zur erfolgreichen Allergie Behandlung.

Allergie Behandlung in meiner Praxis

Der Einsatz der SO-Methode hilft erfahrungsgemäß bei der Allergie Behandlung deutlich, da wir in der Sitzung herausfinden welche Botschaft hinter Ihrer Allergie steht. Die SO-Methode verhilft außerdem zum inneren Stress Abbau. Ein Körper der nicht gestresst ist funktioniert besser.

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Untersuchungen zum Ist-Zustand Ihrer Darmflora und Schleimhäute kann eine wichtige Unterstützung zur Allergie Behandlung sein. Mit einer gesunden Darmflora schwindet die Wahrscheinlichkeit an Allergien zu leiden.

Kurzfristiges Weglassen von bestimmten Nahrungsmitteln kann während einer Allergie Behandlung bis zu 6 Monaten sinnvoll sein. Ein langfristiges Welassen kann sogar eine Mangelernährung der Darmflora und ihrer Schleimhäute bewirken und zum Gegenteiligen Effekt führen. Sie lernen fallbezogen, worauf Sie bei der Auswahl Ihrer Lebensmittel achten und welche Lebensmittel Sie aktuell meiden sollten.

Vitalstoffe können -kurzfristig eingesetzt- Mängel im Körper so gut ausgleichen und den Stoffwechsel deutlich fördern, so dass die Allergie Behandlung schnell erolgreich unterstützt wird.

Grundsätzlich gilt bei Allergie Behandlung: Lernen Sie welche Form der regelmäßigen Entschlackung (Detox) Sie für sich in die Lebensführung integrieren und was dabei zu beachten ist. Nicht alles ist gut für jeden.

Die Allergie Behandlung kann sehr gut durchgeführt werden durch den Aufbau des Darmsystems mit mikrobiologisch wirksamen Substanzen. Mehr dazu.

Interessante Fakten über Allergien und Unverträglichkeiten

Im Falle einer Unverträglichkeit kommt es im Körper auch zu einer unerbetenen Reaktion auf einen von Außen dem Körper zugeführten Stoff, wie z.B. ein Lebensmittel. Im Gegensatz zu einer Allergie soll eine Unverträglichkeit nicht durch die vom Immunsystem produzierten Antikörper ausgelöst werden.

Bei dieser wissenschaftlichen These besteht für den Körper das Problem darin, dass der Körper bestimmte Stoffe nicht oder nur schwer verarbeiten kann. Der Grund darin könnte ein Enzymmangel sein oder weil einfach bestimmte Bestandteile z.B. in der Nahrung schwer verdaulich sind. Eine Laktoseintoleranz wird verursacht, wenn im Darm nicht die notwendigen Enzyme zur Verarbeitung von Milchzucker produziert werden. Beispielsweise als schwer verdaulich wird in vielen amerikanischen Studien das Gluten eingestuft: Die Lebensmitteltechnologie nutzt unter anderem das allgemein bekannte Gluten als Hilfsstoff in den Fabriken, welches in Folge in zu großen Mengen über die Nahrung in den menschlichen Körper kommt. Gluten steht im Verdacht in bestimmten Konstellationen Depressionen zu verursachen, die man hierzulande schon als Volkskrankheit bezeichnen könnte (Zitat Dr. med. Dietrich Klinghardt, ART).

Bei einer Unverträglichkeit spielt die Produktion von Antikörpern keine Rolle.

Daher kann die Unverträglichkeit auftreten, wenn der Mensch etwas zum ersten Mal genießt. Vielmehr wird beobachtet, dass die Menge des zugeführten Stoffes von großer Entscheidung ist: Während kleine Mengen vom Körper zumeist toleriert werden, machen größere Mengen körperliche Symptome. Das unterscheidet die Allergie von der Unverträglichkeit. Denn bei einer Allergie können selbst kleinste Mengen eine lebensbedrohliche Reaktion auslösen!

Im Fall von Allergien können Symptome auftreten wie z.B. das Anschwellen der Zunge, des Halses, der Augen, es kann Juckreiz, Haut-Ausschlag, Übelkeit mit und ohne Erbrechen und Durchfall entstehen. In ganz schweren Fällen kann sogar der Blutdruck abfallen oder steigen, es kann Schwindel oder Ohnmacht oder sogar ein Herzstillstand entstehen. Diese schlimmen heftigen Symptome nennt man in der Medizin anaphylaktische Reaktion, welche sehr schnell und schlimmstenfalls tödlich verlaufen können. Anaphylaktische Schocks gehören ins Krankenhaus!

Allgemein könnte damit jeder dem Körper zugeführte Stoff eine Allergie oder eine Unverträglichkeit auslösen. Erfahrungsgemäß weiß die Medizin, dass für die meisten schweren Lebensmittelallergien nur ganz wenige Stoffe verantwortlich sind: Zum Beispiel Eier, Milch, Fisch, Schalentiere, Nüsse, Erdnüsse, Sojabohnen und insbesondere Weizen. Symptome einer Unverträglichkeit sind meist nicht so heftig wie bei einer schweren allergischen Reaktion. Zu den Symptomen der Unverträglichkeit zählen Migräne, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Blähungen, Krämpfe, Völlegefühl, Hautausschlag, Müdigkeit oder allgemeines Unwohlsein.

Ein Großteil auftretender Allergien oder Unverträglichkeiten wie z.B. Hausstaub- und Milbenallergie zeigen sich verdeckt in Kombination mit den Symptomen wie z.B. Bauchkrämpfe, zeitweise auftretende Hautausschläge, Urtikaria, Asthma und auch die brennenden roten Augen, trockene Schleimhäute am Körper, das Gefühl starker Abgeschlagenheit können genauso dazugehören. Nicht selten können Allergien psychische Hintergründe haben und ebenso viele unspezifische Symptomatiken werden nicht unbedingt mit möglichen Umwelteinflüssen in Zusammenhang gebracht. Welche Lebensmittel nicht vertragen werden, ist individuell sehr stark verschieden. In der Regel sind es genau die Nahrungsmittel, die der Betroffene sehr gerne mag und entsprechend oft ißt. Meiner Erfahrung nach bringt es vielleicht eine Zeitlang eine kleine Besserung, wenn man versucht die allergieauslösenden Lebensmittel zu meiden und diese entsprechend entweder kinesiologisch oder über Blutlabor austetet. Meine Klienten sind nur kurze Zeit sehr traurig darüber, wenn sich herausstellt, dass eigentlich wenig bis gar nichts mehr von dem gegessen werden darf, was dem Klienten schmeckt. Denn wer zu Lebensmittelunverträglichkeiten neigt, weil die Darmflora nicht intakt ist, wird logischerweise zuerst auf das reagieren, was er am häufigsten genießt und am liebsten mag. Ich versichere meinen Klienten dann immer, dass es sich nur um eine definierten Zeitraum handelt, in dem die Lieblingslebensmittel weggelassen werden müssen. Wenn der Klient die betroffenen Lebensmittel solange meidet, bis er sich nach einer Darmreinigung, inklusive Wiederaufbau einer gesunden Darmflorabesiedelung, wieder stabiler fühlt, kann wieder ganz langsam das beginnen wieder zu essen, was er vorher nicht vertragen hat. Der Klient spürt schon nach der 4.-6 Woche Verbesserungen, wobei er aus Erfahrung eine kontinuierliche Verbesserung seiner Lebensqualität bemerken wird.

Die am meisten auftretenden Unverträglichkeiten, welche auf das Gewicht des Menschen Einfluss haben, sind die Gluten-/ Gliadinunverträglichkeit, die Fructose- und die Lactoseintoleranz und die Histaminintoleranz. Der Hilfsstoff Gluten zum Beispiel ist nicht nur ein Bindemittel in vielen Getreidesorten. Im Weizen finden wir von Gluten am meisten, leider findet man es auch in Roggen, Dinkel, Hafer, Kamut®, Gerste, Emmer und Einkorn. Durch das Gluten hält der Teig bei der Zubereitung von Speisen zusammen und auch bei der industriellen Verarbeitung von Speisen hilft das Gluten. So ist es auch in vielen eigentlich „nicht-gluten-haltigen-Lebensmitteln“ enthalten. Leider kann Gluten unser Körper nicht richtig verwerten. In Folge kann es zu einer Unverträglichkeit kommen, die sich über die Zeit zu einer entzündlichen Darmerkrankung und sogar zur Zöliakie (eine chronische Erkrankung des Dünndarms) ausweiten kann. Der Beginn der Symptomatik erklärt sich die Medizin so, dass der Gluten-Kleber nicht vollständig in Aminosäuren zerlegt wird und entsprechende Proteinbruchstücke im Darm verbleiben. Diese Proteinbruchstücke verkleben die Darmschleimhautzellen.

Eine gesunde Darmflora pflegt die Darmzellen, welche die Schleimhaut bilden, hält sie so fest untereinander verbunden. Die einzelnen Darmzellen sind sozusagen reißverschlussartig miteinander verbunden, was die Medizin „tight junctions“ nennt. Über den Darmzellen befindet sich eine Schleimschicht. Diese beschützt die Schleimhaut und ist gleichzeitig der Heimatort der bakteriellen Darmflora. Die Darmbakterien produzieren die Buttersäure (Gaba), welche wiederum die Darmzellen ernähren. Diese erinnern die Zellen immer wieder daran, neuen Schutz-Schleim zu produzieren. Die Darmflora und ihre Bakterien produzieren in geringen Mengen für den körperlichen Stoffwechsel wichtige Vitamine wie das Vitamin K, Vitamin H (auch als Biotin, oder B7 bekannt). Vitamin K dient der Blutgerinnung und dem Knochenaufbau, hilft bei der Aufnahme des Vitamin D. Auch Folsäure und Vitamin B 12 wird von der Darmflora synthetisiert. Hat ein Mensch keine gesunde Darmflora, herrscht natürlich ein Mangel an all diesen Vitaminen, die einen immense Auswirkung auf unseren Stoffwechsel und unsere Gemütszustände haben. Mehr dazu hier: http://www.aerztezeitung.at/fileadmin/PDF/2016_Verlinkungen/State_Diagnostik_Mangelerscheinunbgen.pdf

Wenn die Darmflora nicht intakt ist, gibt es für die Darmzellen keine Buttersäure und die Darmzellen leiden an Unterernährung. Hierdurch öffnen sich die Schleimhäute (Tight junctions), welche die Zellen verbinden. Die Darmschleimhaut weist Löcher auf und so gelangen Stoffe in tiefere Schleimhautschichten. Können die Darmschleimhautzellen nicht mehr richtig aneinanderhaften, klaffen diese auseinander. So wird die Schleimhaut für bakterielle Toxine, Schadstoffe und Allergene durchlässig und die Medizin spricht von einem „Leaky Gut Syndrom“. Mehr dazu: https://www.dzg-online.de/das-krankheitsbild.364.0.html

In Folge kann durch ein Leaky Gut Syndrom schon während der Essensaufnahme heftige Reaktionen auf diverse Nahrungsmittel entstehen, typisch sind Bauschmerzen um den Nabel herum, aber auch Rückenschmerzen können durch das Darmleiden entstehen!

Im Laufe der Zeit kann z.B. ein Mensch der Lebensmittelallergien hat entweder unter Gewichtszunahme oder Gewichtsverlust leiden.